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Autogenes Training (AT) 

 

Vielleicht stellen Sie sich auf öfter die Frage was ist Autogenes Training ist?

 

Autogenes Training bedeutet letztlich die Umschaltung vom Stressnerv auf den Ruhe und Erholungsnerven durch autosuggestive Konzentration, wann und wo immer wir wollen!

Der Vorteil des Autogenen Trainings besteht darin, das es eine diskrete Methode ist. Wer sie beherrscht, dem merkt man es nicht an.

·        `autogen`` = aus mir selbst heraus entstehend, letztlich ``ich mache selbst``

·        Training``=systematische Übung und Vorbereitung

„ Autogen trainieren ``= „Gelassenheit üben`` durch innere Sammlung und Konzentration

 

In Vergleich zu Hypnose:

 

·        Hypnose =drogenloser Zustand der inneren Einkehr mit erhöhten Fantasien und Gefühlen, wobei die Wahrnehmung der Außenwelt und das Kritikvermögen eingeschränkt sind, Hypnose kann nicht allein durchgeführt werden, also man braucht einen Therapeut. Allerdings ist auch Selbst-Hypnose beschrieben worden.

Autogenes Training ist für jeden Menschen geeignet, ob für Gesunde oder Funktionsgestörte.

 

Wozu und Warum  ist Autogenes Training gut:

 

 Für Gesunde:

 

·        Verbesserung der Erholungsfähigkeit

·        Verbesserung der Schlaffähigkeit

·        Verringerung der Schmerzwahrnehmung ( beim Zahnarzt )

·        Mentale Vorbereitung von wichtigen Ereignisse, Prüfungen, Vorträgen etc.

·        Mentale  Nachverarbeitung von Vorträgen, Lernstoff, Konzerten, Theatervorstellungen etc.

·        optimale Nutzung von Pausen, auch Zufallspausen

·        Schmerzlose Entbindung

·        Steigerung sportlicher Leistung

·        Steigerung der Lern- und Merkfähigkeit

·        Verbesserung der Körperkontrolle- Lösung individueller Probleme ( Naschen, Rauchen)

 

Für Kranke:

 

·        Positive Beeinflussung vegetativer Funktionsstörungen wie Blutdruck ( Hypo-, Hypertonie)

·        Durchblutung ( kalte Füße, Erröten, Krampfadern, Hämorrhoiden)

·        Verdauung ( Reizmagen,- darm, Obstipation)

·        Muskelverspannung (  Migräne ) 

·        chronische Kopfschmerzen,

·         Reizblase

·        Sexuelle Funktionsstörungen

·        Sterilität

·        Klimakterische Beschwerden,

·        Herzneurose

·        Hyperhidrosis (vermehrtes Schwitzen)

·        Rheumatische Erkrankungen

·        Arthrosen

·        Asthma

·        Angst und Phobien

 

Man muss aber bedenken, dass es Menschen gibt, evtl. mit schweren endogenen Psychosen, schweren Zwangssyndromen, schwerster Angst und Organneurosen oder auch nach frischen Herzinfarkten, schweren Herzinsuffizienzen oder nach frischen Apoplex (Schlaganfall), die aufmerksam beobachtet werden müssen in einer Autogenen Trainings Gruppe.

 

Wann darf  die AT nicht durchgeführt werden:

 

-         Schwere endogene Psychosen

-         Schwere Zwangssyndrome

-          Schwerste Angst – und Organneurosen

-          Status nach frischen Herzinfarkt

-         Schwere Herzinsuffizienz

-         Status nach frischen Apoplex (Schlaganfall)

 

Wichtig ist, dass der ehrliche Umgang mit Störungen und Stimmungen eine wichtige Voraussetzung für schnelle Trainingserfolge sind. Das wird aber alles in den Gruppen im Training erklärt und geübt.

 

Das Autogene Training wird in 6 Übungen unterteilt:

 

1.     Ruhetönung (Vorschaltungs-Phase, Entspannung)

 

2.     Schwereübung (Arme und eine werden schwer)

 

3.     Wärmeübung (Wärmegefühle)

 

4.     Atemübung (Atmung wird ruhiger und langsamer)

 

5.     Herzübung (Herz schlägt langsamer ruhiger und rhythmisch)

 

6.     Sonnengeflechtübung (Wärmegefühl im Oberbauchgegend)

 

Was man bei AT beachten soll und vermeiden soll:

 

·        Falsche Haltung:

 

Kopf nicht ausbalanciert- Fußspitze nach innen- Schenkel parallel Fingerspitzen berühren sich- ungenügende Sitzauflage

 

·        Falscher Untersatz:

 

Bewegliche Stühle (auf Rollen)- zu hohe, zu niedrige, zu weiche Sitze- keine feste Rückenlehne

 

·        Falsche Kleidung:

 

enge Hosen, Gürtel, Korsette, BHs, hochhackige Schuhe

 

·        Linkshänder

 

 konzentrieren sich nach rechts (Achtung bei sog. umgedrehten Linkshändern!)

 

·        nach dem Nachbarn schielen

 

·        allzu großer Ehrgeiz (Verkrampfung)

 

·        Skepsis (Lidflackern)

 

·        Abwehr (Witzeln, Räuspern, Hüsteln, ständige Haltungskorrektur)

 

·        Angst (Schwanken, Herzklopfen, Hitze- o. Kältegefühl)

 

·        Mangelndes Vertrauen n GL oder gruppe (Blinzeln, Schwanken)

 

·        Sich nichts gönnen können

 

Wie bei vielen Sport- oder Entspannungsübungen gilt es, je öfter geübt wird, desto besser der Trainingseffekt! Die Übungszeiten halten sich aber in Grenzen, es heißt 3x täglich 3 Minuten. Lieber mehrmals hintereinander 3 Minuten, als 1x15 Minuten.

 

 

 

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