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Chirotherapie

 

Allgemeines zur Chirotherapie

Chirotherapie ist eine ca. 5000 Jahre alte Behandlungsform. Sie hat nach dem letzten Krieg in Deutschland wieder Lehre und Verbreitung gefunden. Exakte lehrbare Handgrifftechniken und sofort nachprüfbare Ergebnisse haben heute auch die Anerkennung der Hochschulmedizin gefunden.
Die klassische Hochschulmedizin geht seit Virchow davon aus, dass jede Krankheit ein Dokument der Zerstörtenstruktur ist. Chirotherapie ist eine neue Realität. Sie ist die Medizin der gestörten Funktionen.

 

 

 

Diagnostik und Therapie

Die Chirotherapie ist eine ärztliche Handgrifftechnik zur Diagnostik und Therapie der reversiblen Störungen der Bewegungsorgane. Nur der Arzt kann Chirotherapie betreiben. Nicht der Heilpraktiker, nicht der Knochenbrecher, nicht der Krankengymnast und nicht der Masseur. Die Chirotherapie hat durch ihre Erfolge überzeugt. Um die Chirotherapiezusatzbezeichnung zu erlangen, benötigt man eine weitere Ausbildung über mehrere Jahre. Auch wissenschaftlich wird die manuelle Medizin an Wirbelsäule und Extremitätsengelenken anerkannt. Die Chirotherapie wird heutzutage an der Universität erlernt. Schon in den antiken Hochkulturen war bekannt, wie durch Handgriffe schmerzhafte Funktionsstörungen am Bewegungsapparat schlagartig beseitigt werden konnten. Dieses Wissen ist weiter entwickelt worden. Neue Erkenntnisse sind hinzugekommen. Der Erfolg: die Chirotherapie Sie setzt dort an, wo es um reversible Funktionsstörungen der Gelenke geht. Diesen Störungen liegt eine Gelenkblockierung zugrunde. Die Blockierung, die ein anatomisch intaktes ebenso wie ein degenerativ verändertes aber noch funktionsfähiges und kompensationsfähiges Gelenk betrifft, ist das Objekt der Handgriff-Therapie. 1/3 bis 2/3 der Patienten leiden unter Störungen des Bewegungsapparates. Die Analyse zeigt den überwiegend blockierungsbedingten Charakter auf. Damit ist die Indikation zur Chirotherapie gegeben. Die Chirotherapie ist ärztliches Können und wird in der Praxis zur Heilung des Patienten eingesetzt. Darum gehört die Chirotherapie nur in die Hand des chirotherpeutisch ausgebildeten Arztes. Die Abwägung der Indikation und der Kontraindikation ist grundsätzlich Aufgabe des Arztes. Eine unklare Indikationsstellung oder fehlerhafte Technik können schwerwiegende Folgen haben. In der Medizin ist Sicherheit bei der Diagnostik und Therapie aber Voraussetzung verantwortlicher Handlung. Darum gehört die manuelle Medizin in die Hand des Arztes mit der Zusatzbezeichnung Chirotherapie. Chirotherapie hat sich zu einer wissenschaftlich fundierten Methode entwickelt, die sich durch konsequent fortgeführte Grundlagenforschung weiter festigt.

Kombination mit anderen Therapien

Häufig wird die Chirotherapie mit physikalischer Medizin, Segment- und Neuraltherapie, der Krankengymnastik und Pharmakotherapie kombiniert.  

 

 

 

 

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